Aprikosen Düngen

Der Aprikosenanbau ist in mitteleuropäischen Breiten wegen der relativen Frostempfindlichkeit der Aprikose immer mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Dabei ist nicht der Aprikosenbaum, der hier im Zweifel zicken macht, sondern vielmehr die Frucht. Die Aprikosenblüte beginnt außergewöhnlich früh ist deshalb von Spätefrösten weit mehr bedroht, als der Baum selbst.

Boden für Aprikosen / Standort

Die Aprikose ist relativ anspruchsvoll was die Bodenbeschaffenheit angeht. Sie bevorzugt lockere, nährstoffreiche Böden mit viel Humus, der Wärme und Feuchtigkeit gut speichern kann. Da man zudem auf einen möglichst windgeschützten Platz achten sollte, wird in der Praxis oftmals der Bereich entlang von Hausmauer gewählt, die (besonders bei älteren Gebäuden) zudem von Abwärme profitieren können. Die Pflanze mag am liebsten PH-Neutralen Boden von ca. 7,5.

Düngung Aprikosenbaum

Der oben genannte PH-Wert sollte ggfl. regelmäßig überprüft werden und ggfl. mit PH-Regulieren ausgeglichen werden.

Die Aprikose in der Winterruhe sollte zur Dämmung mit gut verrotteten Kompost gewärmt werden, was zusätzliche Nährstoffe in der Zeit der Blüte verspricht. Am besten noch mit Reisig und/oder Jute nachdämmen und diese Schichte wirklich bis zum Ende der Frostperiode nicht entfernen. Ggfl. kann mit Stickstoff- Kalium - Phosphor (NPK Dünger) nachgedüngt werden, wobei es mit Stickstoff nicht übertrieben werden darf um ein Ausbrennen des Bodens zu verhindern.

Es empfiehlt sich gerade bei jungen Bäumen eine Gründüngung durchzuführen, um Konkurrenzpflanzen die Möglichkeiten zu rauben.