Bananen Düngen

Bananen sind wie die meisten Suedfruechte nicht so einfach in Deutschland anzubauen. Wenn dann eignen sich Bananenstauden als Zierobjekte in Warm- bzw. Gewächshäusern.Auf umfangreiche Ernten braucht man nicht hoffen, auch nicht auf den einzigartigen Geschmack, den man mit den süßen Bananen vom Straßenrand aus dem letzten Urlaub in Erinnerung hat. Hierzu reicht die Sonneneinstrahlung in Mitteleuropa einfach nicht aus, bzw. ist auch auf künstlichen Wege nicht mit vernünftigen Aufwand simulierbar... auch wenn einige unerschrockene Liebhaber durchaus mit vorzeigbaren Ergebnissen aufwarten können. Diese wählen jedoch meist Sorten, die positiver auf die hiesigen Verhältnisse reagieren. Hier finden sich auch dann Möglichkeiten für die ganzjährige Freilandzucht. Als reine Zierstaude im Kübel findet die Banane jedoch mittlerweile die stärkste Verbreitung.

Bananenstauden im Gewächshaus

Zunächst sollte man sich die schiere Größe vor Augen führen, die eine Bananenstaude erreicht. Zwar erreichen sie in unseren Breiten natürlich nicht die Größe, die sie in ihren Heimatregionen überlicherweise aufweist - Gewächshausbesitzer mit relativ wenig Platz bzw. Warmhaushöhe sollte dies jedoch bereits vor Auswahl der gewünschten Unterart bedenken.

Banane - Nährstoffe

Die Banane legt Wert auf eine hohe Luftfeuchtigkeit und auf eine relativ hohe Bodentemperatur von deutlich über 10C. Als Substrat empfiehlt sich Kompost oder Humus, auf alle Fälle sehr nährstoffreicher Boden. Da die Wurzeln bei Staunäße leicht faulen, muss der Untergrund Wasser gut ableiten können. Wer zusätzlich mulcht, entzieht der Staude u.U zuviel Stickstoff und sollte ggfl. gegensteuern. Diejenigen Sorten, die im Winter draußen bleiben können (nur in milden Gefielden) sollte vor dem Winter evtl. mit Kali-haltigen Zusätzen gestärkt werden. Im Winter selbst das Düngen einstellen und die Stauden mit z.B den eigenen Blättern vor Kälte schützen.

Beim Wässern auf relativ hohe Wassertemperatur achten, zu kaltes Wasser stört das Wachstum.