Rindenmulch

Rindenmulch ist eine Masse, die aus zerkleinerten Rindenresten besteht. Mit Rindenmulch werden in der Regel Beete abgedeckt. Dazu wird der Mulch einfach auf die entsprechenden Beete gestreut und gleichmäßig verteilt. Die Rindenmulch-Schicht sollte sechs bis zehn Zentimeter dick sein.

Wie wirkt sich Rindenmulch auf Boden und Pflanzen aus?
Rindenmulch zieht viele Insekten an. Diese nisten sich dann in Rindenmulch und Erde ein, verarbeiten die Rindenmasse langsam zu Humus und sorgen damit für einen fruchtbaren Boden. Da der Zersetzungsprozess bis zu drei Jahre andauert, kann der Rindenmulch auch als Langzeitdünger bezeichnet werden. Nach diesen zwei bis drei Jahren empfiehlt es sich, wieder eine neue Mulch-Schicht über den Beeten zu verteilen. Doch Rindenmulch führt dem Boden nicht nur Nährstoffe zu, er sorgt auch dafür, dass die Erde immer schön feucht bleibt und auch in den Sommermonaten nicht austrocknet. Sogar vor lästigem Unkraut bewahrt der Mulch die Beete. Der Grund: Rindenmulch besitzt viele Wirkstoffe, beispielsweise Harze, die das Wachstum von unliebsamen Pflanzen verringern.

Außerdem schützt die Mulchschicht den Boden vor Niederschlägen, starkem Sonnenlicht und Frost. Jedoch sollte man sich vor der Anwendung des Rindenmulches gut informieren, da manche Pflanzen wie beispielsweise Hortensien den Mulch nicht vertragen. Was auch wichtig ist: Zwar führt Rindenmulch dem Boden viele Nährstoffe zu, doch entzieht er dem Substrat während seiner Verrottung Stickstoff. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, den mit Mulch bedeckten Boden ab und zu mit Stickstoffdünger anzureichern.