Topinambur - Anbau & Pflege

Die Topinambur wird im Volksmund auch Indianerknolle, Erdschocke oder Zuckerkartoffel genannt. Ursprünglich kommt sie wohl aus Nord- und Mittelamerika und gehört zu den Sonnenblumen. Sie kann sowohl roh (leicht nussiger Geschmack) oder gekocht gegessen werden (schmeckt dann ähnlich wie Artischocke). Die Topinambur ist aufgrund ihrer probiotischen Wirkung nicht nur sehr gesund sondern auch eine hübsche Zierpflanze, die jedoch zum Wuchern neigt.

Anbau, Pflege und Düngung

Der Anbau der Topinambur ist recht einfach. Die Knollen kommen im Frühjahr in die Erde, die etwas kalkhaltig sein kann und sandig, nur nassen Boden vertragen sie nicht. Nur wenn sie nicht richtig wachsen, kann man sie mit etwas Kompost oder Algenkalk düngen, ansonsten brauchen sie lediglich viel Wasser.
Ernten kann man dann ab Herbst, eigentlich den ganzen Winter über. Besteht Frostgefahr, kann man sie aus dem Boden nehmen und in Eimer legen, die mit Erde gefüllt werden. So bleiben sie frisch. Man sollte aber natürlich auch welche im Boden lassen, denn die Topinambur ist winterhart und so hat man gleich welche für das nächste Jahr.