hülsenfrüchte

Erbsen Duengen

Die Erbse ist eine in unseren Gärten zum Eigenanbau äußerst beliebte, einjährige Krautpflanze. Die Erbse wächst mit langen Stengeln am Boden oder, bei Gelegenheit, auch als Kletterpflanze. Sie werden bereits im Spätwinter bzw. Frühjahr gesät und bevorzugen einen lockeren Boden mit mittlerer Schwere. Am besten tonhaltiges Substrat verwenden. Sandböden sind zum Erbsenanbau eher ungeeignet. Wichtig ist das der Boden keine Neigung zur Staunässe aufweist und möglichst keine Verdichtungen aufweist. Die bei Erbsen notwendige regelmäßige Wasserzufuhr sollte gleichmäßig im Boden aufgenommen werden.

Nährstoffe für Erbsen

Der Stickstoffgehalt des Bodens sollte nicht zu hoch sein, da die Erbse selbst N abgibt. Der pH Wert sollte bei 6,0 - 7,5 liegen.




PH Meßgerät / PH Meter

Die Erbse gilt als Mittelzehrer, weshalb es wichtig ist die Fruchtfolge zu beachten ist. Im Anschluss sollte die Erbse als Hauptkultur erst wieder nach 5-7 Jahren in Betracht gezogen (das gleiche gilt auch für z.B Bohnen) werden. Die Folgepflanzen profitieren von o.g. Stickstoffzufuhr. Ideal als Folgefrucht wäre z.B Salat
Der Zusatz von Stickstoff ist nicht nötig, im Gegenteil sogar Nachteilig.
Überdüngung fördert schnell Krankheiten. Wie bei allen Hülsenfrüchten haben Erbsen einen hohen Bedarf an Phosphat. Auch mit Kali haben viele Gärtner gute Erfahrungen gemacht.

Bohnen Duengen

Bohnen bzw. Stangenbohnen eignen sich vor allem für Selbstversorger mit geringen Platz im Garten. Da die Bohne nur nach oben wächst reicht eine Bohnenstange oder eine ähnliche Kletterhife um den Trieben Stabilität zu verleihen.

Vorraussetzungen für Bohnen

Stangenbohnen gedeihen am besten bei Temperaturen zwischen 20C und 30C und benötigen einen nährstoffreichen (Humus) Boden. Der PH-Wert sollte bei etwa 6-7,6 (schwach sauer bis neutral). Die Bohne wird meist im Frühsommer direkt gepflanzt. Als Jungpflanzen sollte die Stangen vor extremer Sonneneinstrahlung geschützt werden.

Nährstoffe für Bohnen

Bohnen gehören zu den Stickstoffsammlern. Die Pflanze entzieht der Umgebung Stickstoff (N) und führt diesen dem Boden zu. Dies erspart ggfl. die Nachdüngung mit Stickstoff und verändert auch den PH-Wert nicht, da Stickstoff selbst sehr PH-Neutral ist. Die Pflanzen selbst bei schwachen Böden mit zusätzlichen Humus bzw. auch Hornmehl oder Algendünger versehen. Gartendünger kann zusätzlich oder alternativ verwendet werden, ist meist jedoch nicht notwendig und sollte keinstenfalls übersalzen.

Die Bohne gilt als Mittelzehrer, weshalb auf die Fruchtfolge zu achten ist. Ausgelaugte Böden ggfl. mit Gründüngung oder Zufuhr von Gartendünger wieder aufbereiten.