kürbisgewächs

Zucchini Duengen

Die Zucchini (eigentlich die Pluralform von "zucchino", was im Italienischen "kleiner Kürbis" heißt) gehört zu den Kürbisgewächsen und ist in der Küche sehr beliebt, da sie sich äußerst vielseitig verwenden läßt, als Rohkost, gekocht oder gebraten. Auch aus der großen gelben Blüte lassen sich leckere Gerichte zaubern.
Die Farben und Formen der Zucchini sind recht vielfältig, so gibt es gelbe, gestreifte oder grüne Zucchini, längliche und runde.

Pflege und Düngung von Zucchini

Der Anbau von Zucchini ist relativ einfach. Nach den letzten Nachtfrösten wird die Zucchinipflanze eingesetzt oder gesät. Der Boden sollte locker und sehr humusreich sein, da Zucchinis wie Gurken oder Tomaten Starkzehrer sind, das heißt, einen nährstoffreichen Boden benötigen. Damit sie nicht bitter werden sollten sie einen Sonnenplatz und viel Wasser erhalten. Nachdüngen kann man mit Hornspänen, Steinmehl oder auch mit Dünger für Starkzehrer (also Tomatendünger). Die Pflanzen brauchen ziemlich viel Platz, bis zu zwei Quadratmeter. Man kann sie aber auch an Pfählen in die Höhe wachsen lassen.
Am besten schmecken Zucchini, wenn sie noch kleiner sind. Läßt man sie wachsen, können sie so groß wie Kürbisse werden.
Ansonsten sollte man noch beachten: Nicht an derselben Stelle wieder Zucchini pflanzen, wo schon vorher welche waren. Sie sind nämlich selbstunverträglich.

Kuerbisse Duengen

Nicht nur in ausgehöhlte Form zu Halloween (Pumpkin), sondern auch als schmackhaftes Gartengemüse (das sich prima kochen / braten / backen läßt) findet der Kürbis immer mehr Freunde unter den Gärtnern und Hobbyzüchtern. Kürbisse stammen ursprünglich vom amerikanischen Kontinent und finden in der z.B indianischen Küche eine weite Verbreitung.

Auch beim Kürbis gilt es darauf zu achten, daß ein nährstoffreicher, humoser Boden vorhanden ist. U.u mit Kompost nachbessern bzw., wie oft auch bei Zucchini gesehen, die Kürbisse direkt am Kompost anbauen. Dies klappt aber nur, wenn der Kompoststandort zeitgleich sonnig und windgeschützt ist, da Kürbisse am besten unter diesen Bedingungen wachsen. Viele Kompostanlagen sind deshalb also weniger geeignet, da diese ja meist eher schattig angelegt werden. Die Pflanzen gelten als Starkzehrer, was in der Fruchtfolge berücksichtigt werden muss.

Kürbisse richtig düngen

Neben dem oben erwähnten Bedarf an Kompost kann es unter Umständen auch sinnvoll sein, dem Kürbis mit Düngemittel auf die Sprünge zu helfen. Vor der Pflanzung kann hier die Zugabe von Stickstoff sehr sinnvoll sein. Beachten Sie aber bei der Wahl des Düngemittels, ob dieses ggfl. auch für Lebensmittel geeignet ist.

Im weiteren Verlauf des Wachstums empfielt sich dann im Anschluss mit kaliumbetonten Düngemittel zu arbeiten. Auch macht die Ausbringung von Kalium im Winter vor dem geplanten Anbau ggfl. Sinn.

Gurken Duengen

Wie die meisten gaengigen Gemuesesorten wachsen Gurken sehr gut in heimischen Gemuesegaerten. Es ist also nicht viel Anstrengung noetig ist, wenn man Gurken anbauen will.

Gurken wachsen bevorzugt auf leicht sauren Böden mit PH-Wert 6,5-7 und brauchen ein humusreiches, lockeres Substrat damit die Wurzeln genügend Sauerstoff abgebommen. Der Anbau / Vorzucht im Gewächshaus ist meist nicht notwendig, kann aber zu Ertragsförderung beitragen. Die Freiland Aussaat beginnt man für gewöhnlich im späten Frühsommer gegen Ende Mai, die im Gewächshaus einen bis zwei Monat(e) früher. Der Standort sollte möglichst sonnig warm und feucht gewählt werden. Temperaturen unter 10C sind gefährlich. Nach der Aussaat kann es bei kühleren Temperaturen ratsam sein, diese mit Folie zu schützen. Die dadurch entstehende hohe Luftfeuchtigkeit wirkt zusätzlich schützend vor Spinnmilben.

Nährstoffe für Gurken

Für den erfolgreichen Anbau von Gurken sind wenn dann nur geringe Mengen an Dünger zuzugeben. Sollte die (ggfl. reichliche) Beigabe von Kompost und Mist nicht ausreichen kann auch künstlich nachgedüngt werden. Jedoch vertragen Gurken meist Stickstoff (N) nicht so gut, weswegen Düngemittel mit hohem N-Anteil nicht geeignet sind. Mineraldünger und Düngemittel mit hohem Chlor Anteil sollten auf alle Fälle vermieden werden. Zur natürlichen Düngung kann ab der Fruchtausbildung auch Hornmehl und Brennnesseljauche zugesetzt werden.