Nachtschattengewächs

Auberginen Duengen

Wie auch Tomaten oder Kartoffeln gehöhren Auberginen zur Familie der Nachtschattengewächse.

Auberginen sind leider sehr Kälteempfindlich und benötigen Temperaturen von über 20 Celsisus. Der optimale Aussaatzeitpunkt liegt hingegen im Spätwinter. Diese Kobination läßt einen Anbau in unseren Breiten ausschließlich mit Anzucht im (beheitzten) Gewächshaus zu.

Auberginen keimen am besten auf sandigen Böden und sollten erst später mit lehmigen und humusreichen Boden versorgt werden. Nach der Anzucht empfiehlt es sich die Pflanzen in Töpfen zu belassen, da die Düngung dann dosiert erfolgen kann. Falls möglich auch weiterhin im Gewächshaus belassen. Freilandpflanzung nicht vor Mai / Juni. Die Aubergine braucht nicht allzuviel Wasser. Im Gegenteil sollte auf übermäßiges Gießen sogar verzichten werden, da die Wurzeln sehr anfällig gegen Staunäße sind und schnell faulen. Da zur Fruchtbildung relativ hohe Luffeuchtigkeit nötig ist, sollte auch hier bei Ertragsabsicht der Anbau im Gewächshaus vorgezogen werden.


Infos zur Aussaat im Gewächshaus

Nährstoffe / Düngung

Die Pflanze hat einen hohen Bedarf an Nährstoffen und sollte regelmäßig mit Kombidünger versorgt werden. Im Gewächshaus kann bei Einsatz von vorgedüngter Erde auf gezielte Zugabe von Düngenmittel reduziert werden. Auch der Einsatz von Dauerdünger kann sinnvoll sein. Die empfohlene PH-Wert für Auberginen liegt bei 5,5-6,5. In späteren Wachstumsphasen sollte die Triebe durch Stäbe fixiert werden. Die Pflanze kann bis zu einem Meter hoch werden.

Tomaten Duengen

Die Tomate stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und gehört zu den Nachtschattengewächsen wie auch die Kartoffel oder z.B. der Tabak. Heute gehört die Tomate zu den beliebtesten Gemüsepflanzen und es gibt unzählige Sorten.

Anbau, Pflege und Düngung

Tomaten sind Starkzehrer, sowohl was ihren Nährstoff- als auch Wasserbedarf angeht. Sie brauchen auf jeden Fall einen sonnigen Platz und obwohl sie viel Wasser benötigen, sollten sie regengeschützt stehen um Pilzerkrankungen zu vermeiden. Der lehmige Boden sollte humos und kalkhaltig sein.
Hochwachsende Sorten müssen aufgebunden werden. Dafür gibt es spezielle Spiralstäbe im Handel zu kaufen. Schwache Triebe sollten ausgeschnitten werden.
Nur gut gedüngte Tomatenpflanzen gedeihen prächtig. Neben dem Kompost kann man noch spezielle Tomatendünger verwenden oder auch regelmäßig Hornmehl ins Gießwasser geben. Damit die Kraft jedoch nicht ins vegetative Wachstum geht, sollte frühestens nach dem Blütenansatz verstärkt gedüngt und Kompost zugesetzt werden.

Weitere Infos zum Anbau und Pflege von Tomaten im Tomatengewächshaus.

Paprika Duengen

Paprika (Chili, Peperoni) gehören wie Kartoffeln, Tomaten und Tabakpflanzen zu den Nachtschattengewächsen, doch ist bei ihnen der Anteil an den Giftstoffen in Blättern und Stängel nicht gar so hoch. Ihr Ursprung liegt in Südamerika, wo schon früh verschiedene Sorten gezüchtet wurden und wo sie als Gewürz Verwendung fanden. Da in Europa allgemein für "Gewürz" das Wort "Pfeffer" verwendet wurde, entstanden die verschiedenen Bezeichnungen in unterschiedlichen Sprachen (vgl. "pepper" im Englischen), die allesamt auf das Wort "Pfeffer" zurückgehen.


externe Infos:
Übersicht Chili Sorten

Paprika - Anbau, Pflege und Düngung

Man kann Paprika, Chili, Peperoni auf die übliche Weise aus Samen ziehen oder man kauft fertige Pflänzchen. Große Ansprüche an den Boden stellen Paprika nicht, lockerer, humoser und nährstoffreicher Boden genügt. Also Kompost als Dünger untermengen. Man kann auch handelsüblichen Tomatendünger verwenden.
Wichtig ist auf jeden Fall Wärme, deshalb sollen sie auch nicht vor Ende März ausgepflanzt werden. Paprika brauchen auch regelmäßig Wasser, sonst verlieren sie die Blüten. Da sie auch keine großen Wurzelballen haben, die tief in die Erde reichen, ist häufigeres Gießen angeraten. Außerdem brauchen sie zum Schutz vor Wind eine Stütze.
Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob die Königsblüte in der Mitte der ersten Verzweigung ausgebrochen werden soll. Dadurch soll sich der Ertrag erhöhen, doch das ist umstritten.