Rosen

Erdbeeren Duengen

Die Erdbeere gehört wie so viele Gartenfrüchte zu den Rosengewächsen und zählt als Wildfrucht mit zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit.

Auch Erdbeeren brauchen nährstoffreichen, humosen Boden mit - abhängig von der Sorte - auch ausreichender Tiefe. Manche Erdbeeren sind Tiefwurzler und benötigen bis zu einem Meter Bodentiefe. Der PH-Wert sollte leicht sauer bis neutral sein (6-7 PH). Vorbereitend empfiehlt sich ein Gründüngung.

Fruchtfolge Erdbeere

Erdbeeren sind Starkzehrer und sollten deshalb in der Fruchtfolge zurückgestellt werden

Düngung Erdbeeren

Meist reicht eine Kompostdüngung völlig aus. Bei schlechten Nährstoffbedingungen im Boden kann mit herkömmlichen Gartendüngern nachgedüngt werden. Stickstoffdüngung gilt vermeiden,da dies lediglich das Blattwachstum stärkt, die Früchte aber darunter leiden. Eher brauchen Erdbeeren Phosphor und Kalium zum optimalen Ausbeute.

Birnen Duengen

Der zu den Rosen bzw. Rosengewächsen gehörende Birnbaum ist geradzu ideal für den Anbau in Mitteleuropa. Birnen haben es gerne ein bißchen kühler (sind aber wegen der frühen Blüte anfälliger gg. Fröste als z.B der Apfelbaum) . Ähnlich wie Äpfel benötigen Birnen einen lockeren und nährstoffreichen Boden. Auch auf einen niedrigen Stickstoffwert sollte geachtet werden, um die Fruchbildung nicht negativ zu beeinträchtigen. Staunässe oder extreme Wechsel von trockenen zu feuchten Phasen wirken sich ebenfalls negativ auf die Früchte aus. Der Baum bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz.

Nährstoff- / Düngerzugabe

In Sachen Düngung ist die Birne nicht besonders anspruchsvoll. Für die regelmäßige Düngung genügt eine regelmäßige Mulchung und das Belassen des Laubes vollkommen. Evtl. kann hin und wieder Kompost zugegeben werden. Im Frühjahr sollte vor allem bei nährstoffärmeren Böden ggfls. Dünger (Kalium und Phosphor) hinzugegeben werden.

Tipp:niedrige Birnen geben (regelmäßig beschnitten) einen wunderschönen Heckenersatz ab.

Pflanzenkrankheit : Birnengitterost

Der Birnengitterost ist der Schrecken eines jeden Birnbaumbesitzers. Dieser Pilz wird durch befallene Wacholderbüsche auf den Birnbaum übertragen. Um die Birne zu schützen, sollte betroffene Wacholder und auch befallenes Laub vom Birnbaum im Herbst entfernt werden. In diesem Fall evtl. im Frühjahr extra düngen, da die Nährstoffe aus dem Laub fehlen.


Tip:Pflanzenkrankeiten

Apfelbaum düngen

Äpfel bzw. Apfelbäume (gehören zu den Rosengewächsen) wachsen und in unseren Gefilden so gut, daß nicht viele Anstrengungen nötig sind wenn man eigene Äpfel anbauen will.

Bodenbeschaffenheit für Äpfel

Apfelbäume sind im Grunde nicht besonders anspruchsvoll, benötigen als Flachwurzler auch keine besonders tiefen Böden. Ein ausreichend sonniger Platz auf nicht zu trockenen Grund ist ideal. Allerdings führt zu feuchter Boden evtl. zu Frostschäden im Winter.

Der Boden nicht allzu reich an Stickstoff (viele Brennessel weisen z.B auf stickstoffreichen Boden hin) . Zuviel Stickstoff führt zwar zu verstärkten Wachstum,vermindert aber die Tragemenge erheblich.

Apfelbaum düngen

Kalium und Phosphor kann bei entsprechenden Mangel in Dosen zugefügt werden, führt aber auch leicht zu Überdüngung. Meist reicht natürliches Düngen mit Mist oder Kompost völlig aus. Ein guter Moment um Kompostdüngung durchzuführen ist der Frühsommer, da die Auflage zudem gegen Spätfröste schützt, auf die Apfelbäume nicht besonders wert legen. Ebenfalls ist es zu empfehlen, daß abgeworfene Blattwerk im Herbst liegen zu lassen, damit durch den Verrottungsprozeß dem Boden Nährstoffe zurückgeführt werden können.

Junge Apfelbäume werden in ihrer Entwicklung oft durch nahwachsende Konkurrenten gestört, die dem Baum die nötigen Nährstoffe streitig macht. Deshalb sollte man darauf achten, die Baumscheibe (direkte Umgebung zum Stamm) möglichst frei zu halten.
Achten Sie aber bei der Entfernung darauf, daß Sie nicht die Wurzel des Baumes schädigen.