steinobst

Brombeeren Düngen

Die Brombeere ist eine der beliebtesten Gartenpflanzen Mitteleuropas. Trotz des Namens zählen Brombeeren jedoch nicht zu den Beeren, sondern gelten als Steinobst (genauer: Sammelsteinfrüchte - da jede Beerenzelle über einen eigenen Kern verfügt.

Die Brombeerenbüsche wachsen am besten auf nährstoffreichen, leicht sauren Böden (ca. PH-Wert 5). Das Substrat solle allerdings durchlässig sein. Staunässe kann bei Bodenfrost ernsthafte Probleme verursachen. Das Wurzelwerk wird ggfl. stark geschädigt.Der Standort sollte möglichst sonnig (Reifung) und windgeschützt gewählt werden.

Da Brombeeren hoch wachsen (3 Meter Wuchshöhe sind keine Seltenheit) benötigen sie entsprechende Stützung durch Kletterhilfen.
Alternativ können auch höhere Zaunanlagen genutzt werden, was sich auf das Gesamtbild des Gartens durchaus hübsch auswirkt.

Düngen von Brombeeren

Naturdüngung (Humus, Kompost, ggfl. Mist) sollte vor allem im Frühjahr vorgenommen werden. Falls der Boden keine ausreichende Kaliumwerte aufweist, sollte dieses ggfl. nachgedüngt werden. Vor allem, wenn ein hoher Ernteertrag gewüschnt ist wirkt Kalium sich oft erstaunlich auf Aroma und Wachstum aus.

Alternativ kann im Frühjahr auch mit speziellen Beerendünger gearbeitet werden.

Pflaumen Duengen

Pflaumen gehören zu den Steinobstfrüchten, zu denen auch z.B. Zwetschgen (oder Zwetschen) und Mirabellen zählen. Ihr Verbreitungsgebiet ist sehr groß und die Sorten zahlreich, daher kann man sie im Handel von Mai bis Oktober bekommen.

Pflaumen / Zwetschen - Düngung und Pflege

Am besten pflanzt man den Pflaumenbaum im Spätherbst, da kann er noch gut anwachsen. Viel Sonne ist nötig für einen hohen Zuckergehalt. Der Boden sollte nährstoffreich und humos sein. Dafür sollte schon beim Pflanzen viel Kompost der Erde beigemengt werden. In den nächsten Jahren kann man dann immer ein wenig davon aufbringen für den Nährstoffbedarf an Phosphor und Kali. Zusätzlich kann man noch Hornmehl einarbeiten für den nötigen Stickstoff. Allerdings ist auf die Gefahr einer Überdüngung mit Stickstoff zu achten, denn dann steckt der Baum die ganze Kraft in das vegetative Wachstum und bildet dann weniger Blüten und damit Früchte aus. Außerdem ist er anfälliger für Krankheitserreger, da durch den schnellen Wuchs das Pflanzengewebe sehr weich bleibt. Also aufpassen, dass der Rasendünger nicht auch den Baum mitdüngt.
Steht kein Kompost zur Verfügung, kann man mit Thomaskali düngen, das fördert die Blütenbildung.
Für den Schnitt sollte man den Leittrieb kürzen und ein paar Seitentriebe stehen lassen. Viele Vereine bieten dafür Schnittkurse an.