Über Pi und Daumen erfolgreich kompostieren
Ambitionierter Heimgärtner und noch Platz im Garten? Ein Komposthaufen ermöglicht eine weitgehende Perfektionierung des biologischen Kreislaufs im Garten. Nicht nur Deponie für organische Garten- und Hausabfälle und dadurch optimale Strategie zur Mülleinsparung, liefert er auch noch exzellenten Dünger für die heimische Gemüse und Zierpflanzenzucht.
Für den erfolgreichen Kompost muss man einige Grundregeln befolgen. Die Lage des Komposthaufens soll weder zu feucht, noch zu sehr direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Feuchtigkeit soll sich auch nicht im Haufen stauen können, dazu empfiehlt es sich, den Haufen entweder leicht abschüssig oder mit einer mittigen Erhöhung seiner Basis wasserableitend zu gestalten.
Das Verhältnis von Kohlenstoff und Stickstoff muss beachtet werden, um optimale Kompostbedingungen zu schaffen, dies erreicht man durch Mischung von frischem mit getrocknetem Pflanzenmaterial. Kaffeesatz ist sehr zu empfehlen, da er durch seinen Geruch Würmer anlockt, tierische Speisereste oder Süßigkeiten sind eher bedenklich, da sie unerwünschte Tiere wie Waschbären und Ratten anlocken.
Ein paar Grundregeln für die entsprechenden Kompost-Komponenten.
Eine Kompost-Schicht sollte etwa 20 Zentimeter dick sein und dann mit einer dünnen Schicht Kalziumkarbonat bestreut werden, darauf kommen tierische Abfälle wie Mist, Knochenmehl oder ähnliches und abschließend eine Schicht Lehmerde, der Haufen wird dann sachte kompakt geklopft. Regelmäßig abgedeckt wird der Haufen schließlich durch Gras (nach dem Mähen einfach den Abschnitt dazugeben - mehr Tipps zum Thema Rasen und Rasenpflege auf dem garten-faq.de ). Die Zugabe fortgeschrittenen Komposts und von Regenwürmern gibt noch einen zusätzlichen Startimpuls.
Der Haufen sollte feucht gehalten werden, aber nicht zusehr. Als einfache Regel gilt: sobald er Gerüche von sich gibt, stimmt was nicht (Fäulnis)
Haben die Würmer ihr Werk getan, kann man den Komposthaufen umdrehen, um auch die andere Seite zu bedienen.