Nektarinen Duengen

Pfirsiche und ihre glattschalige Mutation, die Nektarinen, gehören zum Steinobst. Entgegen ihres botanischen Namens (prunus persica) stammt der Pfirsichbaum ursprünglich nicht aus Persien, sondern aus China, von wo er aus über die Seidenstraße verbreitet wurde.
Pfirsiche bzw. Mandarinen werden eingeteilt in clingstones and freestones, je nachdem ob sich der Kern schwer oder leicht löst. Außerdem gibt es Pfirsiche und Nektarinen mit weißem Fruchtfleisch, die sehr süß sind und in Asien bevorzugt werden, und solche mit gelbem Fruchtfleisch, die etwas mehr Säure aufweisen und in Europa beliebter sind.

Nektarinen und Pfirsich - Anbau, Pflege und Düngung

Der Standort in voller Sonne an der Südseite ist wichtig für Pfirsichbäume, da Spätfröste im Frühjahr die Blüten schnell erfrieren lassen. Nektarinen sind noch etwas empfindlicher. Der Boden sollte humos, kalkhaltig, durchlässig und nährstoffreich sein. Pfirsiche und Nektarinen brauchen auch mehr Stickstoff als die meisten anderen Obstbäume. Ein NPK-Dünger kann regelmäßig aufgebracht werden oder man düngt mit Kompost. Besonders wichtig ist auch die Wasserversorgung, während der ganzen Wachstumszeit und besonders kurz vor der Ernte.
Für den Pfirsichbaumschnitt gilt allgemein, dass die Äste Luft und Sonne brauchen, also sollte die Baumkrone nicht zu groß und dicht sein. Die beste Zeit zum Schnitt ist während der Blüte oder kurz danach. Man schneidet den Hauptast und läßt ein paar Triebe stehen, an denen dann die Früchte im Jahr darauf wachsen. Nach 3 bis 4 Jahren sollte man diese wieder kürzen, damit sich neue Fruchttriebe bilden können.
Damit die Früchte groß und süß werden, müssen sie wie beim Wein ausgedünnt werden, gewöhnlich zwei Monate nach der Blüte, wenn die Früchte etwa 2cm groß sind.