Paprika Duengen

Paprika (Chili, Peperoni) gehören wie Kartoffeln, Tomaten und Tabakpflanzen zu den Nachtschattengewächsen, doch ist bei ihnen der Anteil an den Giftstoffen in Blättern und Stängel nicht gar so hoch. Ihr Ursprung liegt in Südamerika, wo schon früh verschiedene Sorten gezüchtet wurden und wo sie als Gewürz Verwendung fanden. Da in Europa allgemein für "Gewürz" das Wort "Pfeffer" verwendet wurde, entstanden die verschiedenen Bezeichnungen in unterschiedlichen Sprachen (vgl. "pepper" im Englischen), die allesamt auf das Wort "Pfeffer" zurückgehen.


externe Infos:
Übersicht Chili Sorten

Paprika - Anbau, Pflege und Düngung

Man kann Paprika, Chili, Peperoni auf die übliche Weise aus Samen ziehen oder man kauft fertige Pflänzchen. Große Ansprüche an den Boden stellen Paprika nicht, lockerer, humoser und nährstoffreicher Boden genügt. Also Kompost als Dünger untermengen. Man kann auch handelsüblichen Tomatendünger verwenden.
Wichtig ist auf jeden Fall Wärme, deshalb sollen sie auch nicht vor Ende März ausgepflanzt werden. Paprika brauchen auch regelmäßig Wasser, sonst verlieren sie die Blüten. Da sie auch keine großen Wurzelballen haben, die tief in die Erde reichen, ist häufigeres Gießen angeraten. Außerdem brauchen sie zum Schutz vor Wind eine Stütze.
Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ob die Königsblüte in der Mitte der ersten Verzweigung ausgebrochen werden soll. Dadurch soll sich der Ertrag erhöhen, doch das ist umstritten.